»Prävention von Adipositas bei Kindern und Jugendlichen«, 05.05.2009

Ein besonderer Schwerpunkt wurde bei diesem Health Technology Assessment auf die sozialen Aspekte gelegt. In Deutschland liegt die Prävalenz für Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen bei 15 Prozent, davon leiden über sechs Prozent an Fettleibigkeit.

Es gibt kaum gute Primärstudien zur Adipositas-Prävention bei Kindern und Jugendlichen, insbesondere an Vergleichen verschiedener Interventionen mangelt es. Eine ökonomische Modellrechnung kommt zu dem Ergebnis, dass die Intervention mit dem größten Einfluss für die Gesellschaft in der Reduktion von Fernsehwerbung für fett- und zuckerreiche Speisen und Getränke für Kinder zu sehen ist.

Zielgruppenorientierte Interventionen (vor allem für sozioökonomische Benachteiligte) sind besonders unterrepräsentiert. Deren Etablierung ist wesentliche Aufgabe der Adipositas-Prävention, zumal sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen Adipositas und sozioökonomischer Benachteiligung zeigt. Empfohlen wird eine Kombination von verhältnispräventiven und verhaltenspräventiven Maßnahmen.

Auftraggeber & Herausgeber: Deutsche Agentur für Health Technology Assessment des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DAHTA@DIMDI), Köln
Kontakt: Barbara Fröschl, Sabine Haas, Charlotte Wirl

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