Neue Studie online, 03.06.2013

In Österreich stieg die Anzahl der Spitalsaufenthalte im Zuge einer Kataraktoperation in den letzten zehn Jahren von 50.476 (2001) auf 84.321 (2011). Gleichzeitig hat sich der Anteil der tagesklinisch erbrachten Kataraktoperationen in den Krankenanstalten von 1 Prozent im Jahr 2001 auf 48 Prozent im Jahr 2011 erhöht. Der Trend ist also deutlich und die Entwicklung dynamisch, allerdings ist Österreich von den in vielen Ländern Europas erreichten 90 Prozent Tagesklinik-Anteil noch weit entfernt.

Eine Verlagerung von Kataraktoperationen in den tagesklinischen Bereich macht vor allem dann Sinn, wenn ein Großteil der Eingriffe in organisatorisch getrennten Tageskliniken durchgeführt wird. Durch die tagesklinische Leistungserbringung in bestehenden Strukturen kann zumindest eine Reduktion der kurzfristig variablen Kosten (insb. medizinische und nicht-medizinische Ge- und Verbrauchsgüter) erfolgen, echte Struktureffekte bleiben aber aus, sodass die Leistungserbringung in organisatorisch getrennten Tageskliniken die zu bevorzugende Alternative darstellt.

Verlagerung von Kataraktoperationen in Tageskliniken (2013)Verlagerung von Kataraktoperationen in Tageskliniken (2013)

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