Frühwarnung: Riskanter Wirkstoff in Ecstasy-Tabletten, 08.07.2009

Schon zwei Pillen können zu einer lebensbedrohlichen Überhitzung des Körpers, zum Ansteigen des Blutdrucks und zu multiplem Organversagen führen, heißt es in der jüngsten APA-Meldung zum Thema. Pseudo-Ecstasy enthält anstelle des Wirkstoffs MDMA den Wirkstoff PMA. Bei PMA tritt die erwünschte Wirkung erst mit Verspätung ein, was die Gefahr in sich birgt, dass weitere Pillen konsumiert werden, um den beabsichtigten Effekt zu erzielen. Die daraus resultierende Wirkstoffkumulation kann zum Tod führen.

Bei Auftreten von durch Überdosierung  verursachten Symptomen – starkes Schwitzen, starkes Ansteigen der Körpertemperatur, Anstieg des Blutdrucks, Muskelkrämpfe, Herz-Rhythmus-Störungen, schnelle, aber schwere Atmung, Einschlafen der Glieder, sprunghafte Bewegung der Augen – ist sofort die Rettung zu rufen (144).

Über das österreichweite Informations- und Frühwarnsystem wurden alle einschlägigen Ärzte, Spitäler, Einrichtungen und Fachleute informiert. Das Informations- und Frühwarnsystem ist über die Europäische Drogenbeobachtungsstelle (Lissabon) EU-weit vernetzt.

link extern ChEckiT
download Fact Sheet PMA (ChEckiT)

Aktuelles & Veranstaltungen

GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2015 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehrmehr



Aktuelles/Archivmehr
Veranstaltungen/Archivmehr