Gesundheit und Gesellschaft

Frühe Hilfen

Eine wesentliche Basis für Potenziale und Chancen im weiteren Leben wird in der frühen Kindheit gelegt. »Frühe Hilfen« zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten und Gesundheitschancen von – insbesondere auch benachteiligten und belasteten – Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.

In der praktischen Umsetzung sind Frühe Hilfen auf lokaler und regionaler Ebene etablierte multiprofessionelle Unterstützungssysteme mit von einer zentralen Stelle koordinierten Angeboten für Eltern und Kinder in der frühen Kindheit, wobei der niederschwellige Zugang (insbesondere durch aufsuchende Angebote) von großer Relevanz ist (sogenannte Frühe-Hilfen-Netzwerke).

Die verstärkte Etablierung von Frühen Hilfen in Österreich ist ein wichtiger Maßnahmenbereich der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Frühe Hilfen sind auch in Hinblick auf die Rahmen-Gesundheitsziele von Bedeutung und im Regierungsprogramm 2013 bis 2018 verankert.

Als Teil der Umsetzung der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie hat das BMG die GÖG mit einem Grundlagenprojekt zu »Frühen Hilfen« beauftragt. Das Projekt wird aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur im Rahmen der Vorsorgestrategie finanziert und wird Ende 2014 abgeschlossen sein. Zentrales Ziel des Projektes ist die Verbesserung der strukturellen und fachlichen Voraussetzungen für die Umsetzung von Frühen Hilfen in Österreich.

Kontakt: Sabine Haas

Website: http://www.fruehehilfen.at

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