Zahnstatus 2002: Zwölfjährige in Österreich

In Österreich ist der Kariesbefall bei den Zwölfjährigen im Zeitraum von 1997 bis 2002 bedeutend zurückgegangen. Österreich folgt damit dem Trend des »Caries decline«.

Die Weltgesundheitsorganisation setzt für Europa bis 2020 bei den Zwölfjährigen auf folgendes Ziel: Der D3MFT-Index (Zahl der kariösen, wegen Karies gezogenen oder gefüllten Zähne) soll nicht größer sein als 1,5. Die zwölfjährigen Österreicherinnen und Österreicher haben die Kriterien der WHO schon heute mehr als erfüllt. Das ergab die Zahnstatuserhebung 2002, die das ÖBIG bundesweit durchführte.

Die untersuchten Kinder erzielten einen D3MFT von 1,04. Der Anteil an gefüllten Zähnen am Gesamtindex betrug 89 Prozent (0,92 FT). Mehr als die Hälfte (58 %) der Zwölfjährigen sind kariesfrei (D3MFT = 0). Rund ein Viertel (24,7 %) weist völlig gesunde Gebisse auf, ohne jegliche Kariesvorstufen (D123MFT = 0). Nur ein sehr geringer Prozentsatz (6 %) der Untersuchten zeigt noch mindestens eine offene, unbehandelte Karies. Der hohe Sanierungsgrad von 89 Prozent spricht für eine weitgehend zufriedenstellende zahnärztliche Versorgung bei der großen Mehrheit der Zwölfjährigen.

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Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Herausgeber: ÖBIG
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2004
Umfang: 48 Seiten, Tabellen, Abbildungen
Kostenersatz: € 10,00
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