Konzept für ein bundesweites Mammographie-Screeningprogramm.
Gegenwärtig laufen in allen Staaten der Europäischen Union – mit Ausnahme von Österreich – systematische Screeningprogramme auf nationaler oder regionaler Ebene, die sich an den Europäischen Leitlinien zur Brustkrebs-Früherkennung orientieren. Die meisten Programme zielen auf 50- bis 69-jährige Frauen, da in dieser Altersgruppe die Effektivität der Mammographie – in Kombination mit effizienten Therapieformen – nachweisbar ist. In allen europäischen Programmen sind Qualitätsstandards wie Doppelbefundung, technische Qualitätskontrolle, Schulung von RTA und Radiologen, zweijähriges Untersuchungsintervall, Ergebnisevaluation von zentraler Bedeutung.
In Österreich müssen vor einer bundesweiten bzw. regionalen Einführung der Früherkennungs-Mammographie gemäß EU-Leitlinien entsprechende strukturelle Voraussetzungen geschaffen werden. Die aktuelle Studie stellt für ein qualitätsgesichertes, flächendeckendes und fachübergreifendes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm umsetzungsrelevante Konzepte, Richtlinien und Verfahrensanweisungen vor.
Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen folgende Teilbereiche:
Internationale Erfahrungen empfehlen einen regionalen Programmstart, da eine oder mehrere erfolgreich laufende Testregionen die Chancen auf die Realisierung eines bundesweiten Brustkrebs-Früherkennungsprogrammes erhöhen.
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr

