Gesundheitsökonomie

Referenzprojekte

HEDIC - Health Expenditures by Diseases and Conditions
Auftraggeber:  Europäische Kommission, EUROSTAT
Status: laufend
Kontakt: Ingrid Rosian-Schikuta

Dieses von der Europäischen Kommission und EUROSTAT initiierte Projekt erfasst europaweit Gesundheitsausgaben (Krankheitskosten) nach Diagnosen, Geschlecht und Alter. Auf Basis der in den einzelnen Mitgliedstaaten vorhandenen Daten wird eine einheitliche Methodik entwi-ckelt, um die Ergebnisse europaweit vergleichbar zu machen.
 
Öffentliche Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich 2012
Auftraggeber: BMG und Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Status: abgeschlossen
Kontakt: Katja Antony, Barbara Fröschl

Die Gesundheit Österreich GmbH führte im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit und des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger zum dritten Mal nach 1996 und 2001 eine Erhebung der Gesundheitsförderungs- und Präventionsausgaben der öffentlichen Hand in Österreich durch.  Im Rahmen der Studie wurden die zentralen Akteure im Gesundheitswesen -Bund, Sozialversicherung, Länder, Gemeinden - mittels Fragebogenerhebung zu ihren Ausgaben im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention befragt.

Im Jahr 2012 wurden seitens der öffentlichen Hand (Bund inkl. Fonds Gesundes Österreich, Bundesländer, Gemeinden und Gesunde Städten sowie Sozialversicherung) insgesamt 2,02 Mrd. Euro für Gesundheitsförderung und Prävention ausgegeben. Das entspricht Ausgaben von 239,65 Euro pro Kopf der Bevölkerung. Abzüglich der Ausgaben für Tertiärprävention ergeben sich Gesamtausgaben der öffentlichen Träger in der Höhe von 749 Mio. Euro bzw. Pro-Kopf-Ausgaben von 88,95 Euro.

Den Großteil der Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention im Jahr 2012 (87,1 %) wurde von der Sozialversicherung getragen. Der Bund inklusive Fonds Gesundes Österreich tätigte 5,9 Prozent, die Bundesländer 6,1 Prozent und die Gemeinden 0,9 Prozent.

Die Anteil der Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention an den laufenden Gesundheitsausgaben der öffentlichen Hand für das Jahr 2012 liegt bei rund 8,3 Prozent mit bzw. bei 3,1 Prozent ohne Tertiärprävention. Der Unterschied zu dem von der OECD/Statistik Austria ausgewiesenen Anteil von 1,9 Prozent der laufenden öffentlichen Gesundheitsausgaben, der für Prävention und den öffentlichen Gesundheitsdienst ausgegeben wird, ist in der Erhebungsmethode der vorliegenden Studie begründet.

Öffentliche Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich 2012Öffentliche Ausgaben für Gesundheitsförderung und Prävention in Österreich 2012

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