Ergebnisqualität, Dokumentation und Berichterstattung

Herzschrittmacher-, ICD- und Loop-Recorder-Register

Das Herzschrittmacher-Register wurde in den Jahren 1980 bis 2006 von der Österreichischen Gesellschaft für Kardiologie (Arbeitsgruppe Rhythmologie) betrieben und wird seither von der GÖG geführt.

Im Jahr 2012 wurde die Datenerfassung umgestellt (Internetapplikation anstelle einer manuellen Erfassung der Herzschrittmacherpässe). Die Krankenanstalten können die Daten entweder über den Webbrowser eingeben oder mittels einer Schnittstelle in die Datenbank hochladen. Weiters wurde im Laufe des Jahres 2012 die Datenerfassung für ICD und Loop Recorder integriert.

Das Herzschrittmacher-, ICD- und Loop-Recorder-Register ist einerseits eine wichtige Säule für die Medizinprodukte-Vigilanz im Sinne einer raschen Information der betroffenen Gesundheitseinrichtungen und des Medizinproduktevigilanz-Registers bei akuten Problemen (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen BASG/AGES). Andererseits macht es Auswertungen der Produktperformance und der Lebensdauer der unterschiedlichen Implantate möglich und bietet neben dem Aspekt der Qualitätssicherung einen Marktüberblick und die Möglichkeit wissenschaftlicher Auswertungen.

Ausgewählte Datenauswertungen

» Mit einem Anteil von 38,5 Prozent werden die meisten Erstimplantationen von Herzschrittmachern bei Menschen im Alter von 80 bis 89 Jahren durchgeführt, gefolgt von den 70- bis 79-Jährigen (32,9 % aller Erstimplantationen).

» Die häufigsten Symptome, die zu Erstimplantationen führen, sind Synkope, Schwindel und Bradykardie. Generell ist der Anteil an physiologischen Schrittmachersystemen (AAI, VDD, DDD) sowohl bei Männern als auch bei Frauen deutlich höher als der Anteil an unphysiologischen VVI-Schrittmachern.

Kontakt: Kornelia Kozyga

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