Primärversorgungszentren in Wien – Evaluation

Auftraggeber: Wiener Gesundheitsfonds
Laufzeit: fortlaufend seit 2016
Ansprechperson GÖG: Barbara Fröschl

Im Juni 2014 beschloss die Bundes-Zielsteuerungskommission ein Konzept zum Ausbau der hausärztlichen Versorgung mit den Zielen der Sicherstellung einer integrativen, qualitätsgesicherten und wohnortnahen Betreuung für die Wohnbevölkerung, der Steuerung der Patientenströme zum Best Point of Service (BPoS) und der Entlastung spezifischerer Versorgungsebenen. Die beiden in Wien pilotierten Projekte, das PHC Mariahilf und das PVE Donaustadt, setzen auf diesem Konzept des Bundes auf. Vor diesem Hintergrund beauftragte die Wiener Landeszielsteuerungskommission, vertreten durch den Wiener Gesundheitsfonds, die Gesundheit Österreich Forschungs- und Planungs GmbH (GÖ FP) mit der Evaluation der Piloteinrichtungen bis ins Jahr 2020.

Im Rahmen der formativen Evaluierung wird der Frage nachgegangen, ob das Angebot der PHC zu einer Verbesserung der Primärversorgung für die Patientinnen und Patienten in Bezug auf Service und Qualität führt. Diese Metafragestellung galt den Zielebenen Patientinnen/Patienten, Anbieterinnen/Anbieter, Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter und Systemsteuerung. Die projektspezifische Zielsetzung wurde in einem Detailkonzept präzisiert und wird mittels 15 Evaluationsfragen und knapp 80 Indikatoren im Detail erarbeitet.

Bisher wurden zu dem Projekt zwei Zwischenberichte zum PHC Mariahilf und einer zum PVE Donaustadt erstellt.

Weiterlesen:
Evaluation des Projekts PHC – Primärversorgungszentrum Medizin Mariahilf (Kurzbericht zum 1. Evaluierungsjahr)