Erkannt und ausgewertet werden sollen Fehler oder sogenannte Beinahe-Fehler in der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Ziel des unter Beteiligung des BIQG entwickelten Projekts CIRSmedical.at ist es, die Qualität in der medizinischen Versorgung und die Sicherheit für Patientinnen und Patienten zu erhöhen. Die Kooperation mit unterschiedlichen Partnern im Gesundheitswesen gewährleistet, dass das Vorhaben im Sinne aller Beteiligten auf eine breite Basis gestellt wird.
CIRS steht für »Critical Incident Reporting System« und dokumentiert Fehler oder Beinahe-Fehler. Das schnelle und barrierefreie Veröffentlichen der Dokumentation erlaubt allen Interessierten aus den Gesundheitsberufen, aus geschilderten Ereignissen und berichteten Problemlösungen zu lernen und die gewonnenen Erkenntnisse für sich selbst oder eine Organisation umzusetzen. CIRS ist nur ein Instrument von vielen des Risikomanagements. Es ersetzt nicht eine umfassende Qualitäts- und Risikostrategie, wie sie in Gesundheitseinrichtungen gefordert wird.
Geplant und initiiert wurde das Projekt von der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) in Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit. Das BIQG war in die Entwicklung des Pilotprojektes eingebunden, hat ein Evaluationskonzept erstellt und wird das Projekt laufend sowie abschließend evaluieren. Mitgewirkt haben bei Entwicklung und Ausarbeitung des Vorhabens außerdem der Österreichische Krankenpflegeverband (ÖGKV), die Patientenanwaltschaft und Vertreterinnen von Krankenhausträgern.
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr
Brochure on the Austrian Health Care System. Free overview of the Austrian health care system. mehr
