Primary teeth – Prevention and Treatment (2003)

The overall theme of the ÖBIG-Conference 2002 was “The primary teeth”. The particular focus areas included Prevention and Treatment. The survey 2001 showed that 58 % of the children’s primary teeth needed treatment.

Die sechste Fachtagung der ÖBIG-Koordinationsstelle Zahnstatuserhebung stand ganz im Zeichen der Sechsjährigen. Die Funktion der Milchzähne als Platzhalter für die Zähne der zweiten Dentition und ihre Gesundheit sind von nachhaltiger Bedeutung. Primär- und Sekundärprävention im Kindesalter standen daher im Mittelpunkt der Tagung.

Die Zahnstatuserhebung 2001 bei Sechsjährigen lieferte Daten, die sowohl den Vergleich mit dem Datenmaterial der Zahnstatuserhebung 1996 ermöglichten als auch auf Landesebene ausgewertet werden konnten. Die Landes-Zahnstatusdaten waren Ergebnis einer Zusammenarbeit der Koordinationsstelle Zahnstatuserhebung mit fast allen Bundesländer-Kariesprophylaxevereinen, unter finanzieller Beteiligung des Fonds Gesundes Österreich.

Herr Mag. Christian Moder, Vertreter der Burgenländischen Gebietskrankenkasse und lokaler Organisator der Fachtagung, gab einen Überblick über die Kariesprophylaxe-Aktivitäten des Burgenlandes. Herr Prof. Dr. Peter Städtler von der Universitätszahnklinik Graz und Frau Mag. Gabriele Sax von der ÖBIG-Koordinationsstelle präsentierten die Ergebnisse der Erhebung und beschrieben den oralen Gesundheitszustand der Sechsjährigen auf Bundesebene im Vergleich zur Erhebung 1996.

Im Ländervergleich der Zahnstatuserhebungen wies Vorarlberg die besten Ergebnisse auf. Herr Dr. Thomas Bischof, Projektleiter des Vorarlberger Prophylaxeprojektes »Max Prophylax«, berichtete über seine Erfahrungen und den aktuellen Stand des Projektes. Im Zentrum standen dabei die Bemühungen um die Ausweitung des Projektes auf intensivprophylaktische Maßnahmen für Risikokinder im Rahmen der Gruppenprophylaxe.

Herr Dr. Pistorius ist Oberarzt an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Universität Mainz. Er ist dort u. a. in den Bereichen Prophylaxe und Kinderzahnheilkunde tätig und widmete sich speziell folgenden Fragen: Welche Form der Fluoride mit welchem Fluoridgehalt sollten im Kindesalter Verwendung finden? Wie könnten (Gruppen-)Prophylaxeprojekte zu einer präventiven Kinderzahnheilkunde beitragen?

Client: Austrian Federal Ministry for Health and Women
Editor: ÖBIG
Place of publication: Vienna
Year of publication: 2003
Number of pages: numerous tables and figures
Reimbursement of expenses: € 10,00
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