Gesundheitsökonomie

Referenz (Projekte)


Nationale HTA-Strategie

Auftraggeber: BMG Status: abgeschlossen
Kontakt: Ingrid Rosian-Schikuta, Barbara Fröschl

Um HTA zielgerichtet in versorgungspolitische Entscheidungsprozesse zu integrieren, beschlossen Bund, Länder und Sozialversicherungen eine nationale HTA-Strategie zu entwickeln und umzusetzen. Die GÖG koordinierte den Erarbeitungsprozess zur nationalen HTA-Strategie, die von den Stakeholdern gemeinsam mit nationalen wie internationalen Experten und Expertinnen erarbeitet wurde.

Die nationale HTA-Strategie schreibt gemeinsame Ziele im Gesundheitswesen fest und schafft einen Rahmen für die verbesserte Verankerung und den verstärkten Einsatz von HTA im österreichischen Gesundheitswesen. Die nationale HTA-Strategie thematisiert neben organisatorischen und regulatori-schen Rahmenbedingungen die inhaltlichen Schwerpunkte des HTA-Prozesses (Themenauswahl, Qualitätssicherung der Berichte, Transparenz, Veröffentlichung und Umsetzung von Ergebnissen).

Im Kontext der nationalen HTA-Strategie wurde das Methodenhandbuch für HTA erstellt, ein öffentli-cher HTA-Themenfindungsprozess pilotiert, ein Internetführer zu HTA aufgebaut. Für Entscheidungsträger wurden regelmäßig Workshops durchgeführt.

Gesundheit Österreich GmbH Nationale HTA-Strategie (2009)Nationale HTA-Strategie (2009)

Weitere Publikationen im Rahmen der nationalen HTA-Strategie:

Methodenhandbuch für HTA (2012)Methodenhandbuch für HTA (2012)
Prozesshandbuch für Health Technology Assessment (2010)Prozesshandbuch für Health Technology Assessment (2010)
HTA: Organisationsstrukturen in ausgewählten Ländern und HTA-Aktivitäten in Österreich (2008)HTA: Organisationsstrukturen in ausgewählten Ländern und HTA-Aktivitäten in Österreich (2008)
HTA: Einsatz, Bedarf und Verankerung in Österreich und Implikationen für die Verankerung in Österreich (2009)HTA: Einsatz, Bedarf und Verankerung in Österreich und Implikationen für die Verankerung in Österreich (2009)
HTA-Themenfindung und -Priorisierung (2010)HTA-Themenfindung und -Priorisierung (2010)
bullet_pfeil.gif HTA-Guide

Evidenzanalysen/Kurzassessments (on demand)
Auftraggeber: BMG
Status: laufend
Kontakt: Daniela Pertl

Das Bundesministerium für Gesundheit benötigt laufend Evidenz-Recherchen zu Maßnahmen, Programmen, Technologien oder Medizinprodukten, da entsprechende Fragestellungen häufig kurzfristig evidenzbasierter Entscheidungsunterstützung bedürfen.

Dazu recherchiert die GÖG u. a. allgemeine Informationen, aktuelle Daten, Evidenz zur Wirksamkeit und/oder Sicherheit mit einer pragmatischen (Literatur-)Suche und strukturiert die Rechercheergebnisse. Themen sind beispielsweise experimentelle Therapien und Behandlungsmethoden unterschiedlicher Erkrankungen, komplementärmedizinische Behandlungen, Screeningprogramme, Medizinprodukte etc.

Publizierte Kurzrecherchen:

Kurzrecherche Computertomographie für Lungenkarzinom-Screening (2016)Kurzrecherche Computertomographie für Lungenkarzinom-Screening (2016)
Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom, CFS) (2015)Chronisches Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrom, CFS) (2015)
Idiopathic Environmental Intolerance / Multiple Chemical Sensitivity Syndrome (2015)Idiopathic Environmental Intolerance / Multiple Chemical Sensitivity Syndrome (2015)

Kurzrecherche »Autologe Stammzelltransplantation bei bestehenden neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen« (2014)

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bullet_pfeil.gif Kurzrecherche »Breastlight™: Evidenz zu Wirksamkeit und Sicherheit« (2012)
bullet_pfeil.gif Sicherheitswarnung BASG


HTA-Berichte für DIMDI
Auftraggeber: DIMDI
Status: laufend
Kontakt: Barbara Fröschl

Seit dem Jahr 2003 erstellt die GÖG im Auftrag des DIMDI HTA-Berichte (vgl. www.dimdi.de). Der aktuelle Rahmenvertrag läuft bis 2016 und umfasst insgesamt 18 Berichte, deren Themen in einem Verfahren vom Auftraggeber noch festgelegt werden. Auch österreichische Stellen können dem DIMDI Themen vorschlagen. Prinzipiell umfassen DIMDI-HTA sechs Domänen: Medizin, Ökonomie, Ethik, soziale, juristische und organisatorische Aspekte, wobei je nach Fragestellung Schwerpunkte auf einzelne Domänen gelegt werden. Nach Operationalisieren der Fragestellung folgt in der Regel eine systematische Literatursuche in Datenbanken, wonach auf Abstract- und Volltextebene selektiert wird. Die extrahierte Literatur wird qualitätsbewertet und danach qualitativ oder quantitativ zusammenge-fasst, um die jeweilige Forschungsfrage zu beantworten.

Alle Berichte die von der GÖG im Auftrag des DIMDI erstellt wurden finden sich unter Publikationen, Vorträge, Veranstaltungen.


EUnetHTA Joint Action 2
Auftraggeber: Europäische Kommission
Status: 2012 - 2015
Kontakt: Ingrid Rosian-Schikuta

Ein wichtiges Bestreben der Europäischen Kommission ist es, Gesundheitstechnologiebewertungen (Health Technology Assessments (HTA) in Europa zu etablieren. Mithilfe des European Networks for Health Technology Assessments - EUnetHTA Joint Action 2 – an der sich europaweit 49 Partner, die von den jeweiligen Gesundheitsministerien nominiert wurden, sollen Synergien genutzt und Doppelgleisigkeiten vermieden werden.

Die GÖG beteiligte sich bei der EUnetHTA Joint Action 2, die von 2012 - 2015 lief, schwerpunktmäßig an der Erstellung von gemeinsamen sogenannten EUnetHTA-Core-HTA-Berichten und deren Übertragbarkeit in den nationalen Kontext.

Beispiele für gemeinsame Core-HTA-Berichte sind:

  • Zostavax for prevention of Herpes Zoster

  • Canagliflozin for the treatment of type 2 diabetes mellitus

  • Sorafenib for advanced thyroid carcionoma (Nevaxar®)

  • Balloon Eustachian Tuboplasty (BET) for Eustachian tube dysfunction (ETD)

  • Core HTA on ColoRectal Cancers (CRCs) screening tests

  • Ramucirumab (Cyramza®) in combination with Paclitaxel for the treatment of gastric cancer

  • New Hepatitis C treatments

  • Endovascular therapy using mechanical thrombectomy devices for acute ischaemic stroke” 

  Publikationen finden sich unter: http://www.eunethta.eu/

EUnetHTA Joint Action 3
Auftraggeber: Europäische Kommission
Status: in Verhandlungen
Kontakt: Ingrid Rosian-Schikuta

Im Rahmen des Dritten Aktionsprogrammes der Union im Bereich der Gesundheit, Laufzeit 2014 bis 2020, sind unter anderem im Arbeitsplan 2015 wieder eine Zusammenarbeit bei der Bewertung von Gesundheits-technologien vorgesehen. Es wurde ein Proposal für eine Joint Action 3 eingereicht, Details werden noch ausgearbeitet bzw. verhandelt. Das Bundesministerium  für Gesundheit (BMG) hat für Österreich nachstehende Institutionen nominiert:

  • Gesundheit Österreich GmbH – GÖG
  • Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – SV
  • Ludwig Boltzmann Institut Health Technology Assessment – LBI-HTA
  • Private Universität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik GmbH - UMIT


HTA-Berichte für das BMG
Schwerpunkt 2014/2015:
Wissenschaftliche Begleitung der Demenzstrategie
Auftraggeber: BMG
Status: abgeschlossen
Kontakt: Daniela Pertl

"Länger gesund leben und arbeiten" bildet einen Schwerpunkt im aktuellen Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung, wozu eine Demenzstrategie zu erarbeiten war. Ein GÖG-Team begleitete den Erarbeitungsprozess, der, um Kompetenzen breit erfassen zu können, ressortübergreifend von Gesundheits- und Sozialministerium beauftragt wurde. Zudem kann so dem Health-in-All-Policies-Grundsatz entsprochen werden. Der vom Gesundheitsressort veröffentliche "Österreichische Demenzbericht 2014" war einer der Ausgangspunkte zur Strategie-Entwicklung.

Weitere Vorarbeiten bzw. unterstützende Arbeiten leistet auch das HTA-Team mit dem 2014 fertiggestellten HTA-Bericht "Nicht-medikamentöse Prävention und Therapie von Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz" und mit dem aktuell laufenden HTA-Bericht "Medikamentöse Therapie von psychischen und Verhaltenssymptomen bei Alzheimer-Demenz" sowie mit weiteren Evidenzrecherchen zum Thema. 
 
Wissenschaftliche Begleitung der DemenzstrategieWissenschaftliche Begleitung der Demenzstrategie

Demenzstrategie - Gut leben mit Demenz (Website BMG, Website BMASK)

Österreichischer Demenzbericht 2014Österreichischer Demenzbericht 2014
Nicht-medikamentöse Prävention und Therapie von Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz (2015)Nicht-medikamentöse Prävention und Therapie von Alzheimer-Demenz und gemischter Demenz (2015)
Rezente Evidenz zur medikamentösen Therapie von psychischen und Verhaltenssymptomen bei Alzheimer-Demenz (2016)Rezente Evidenz zur medikamentösen Therapie von psychischen und Verhaltenssymptomen bei Alzheimer-Demenz (2016)

Weitere HTA-Berichte und Quick Assessments die im Auftrag des BMG erstellt wurden finden sich unter Publikationen, Vorträge, Veranstaltungen.


Aktuelles & Veranstaltungen

Evaluierung Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. erschienen mehrmehr


Veranstaltung AK Wien "Migration und Gesundheit". Anmeldefrist bis 20. 3. 2017 verlängert! mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Sex, Gender und Gesundheit". 20. März 2017, Nachlese mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Nudges“ - Anreize, Motivatoren oder Marketinginstrument?". 21. Februar 2017 mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Nudges“ - Anreize, Motivatoren oder Marketinginstrument?". 21. Februar 2017 mehrmehr


Österreichische Diabetes-Strategie. Online-Konsultation zu Handlungsempfehlungen aus sechs Wirkungszielen mehrmehr


Relaunch. Medizinprodukteregister in neuem Gewand. mehrmehr


Broschüre zum Gesundheitswesen. Neuauflage: Information zum österreichischen Gesundheitssystem. mehrmehr


EU-Preisvergleich von kostenintensiven Arzneispezialitäten 2015. Medikamentenpreisvergleich mehrmehr


HTA 2.0 Europe – Teaming Up for Value. Tagung in Rom, 30./31. 10. 2014. mehrmehr


Einladung zur 4. Fachtagung der Kinder- und Jugendgesundheitsstrategie. mehrmehr


Präsentation der österreichischen Diabetes-Strategie. mehrmehr


25th International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services. 12.-14. April 2017, Wien mehrmehr


Projektabschluss JA-CHRODIS . mehrmehr



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