Gesundheitsökonomie

Ausgewählte Referenzprojekte

Purchasing Power Parities for Hospital Services
Auftraggeber: Eurostat
Status: laufend
Kontakt: Florian Bachner

Der Wirtschaftsfaktor Gesundheit wächst mit steigenden Anteilen an Produktion und öffentlichen Ausgaben, allerdings mit signifikanten Unterschieden in Kosten und Pro-Kopf-Ausgaben zwischen den einzelnen Ländern. Werden diese Kosten dabei durch veränderte Inanspruchnahme bedingt oder spielen auch nationale Preisunterschiede der Leistungen eine Rolle?
Seit November 2013 ist eine neue von OECD und Eurostat gemeinsam entwickelte Berech-nungsmethode im Einsatz, die Preise ausgewählter Spitalsleistungen Output-orientiert vergleicht. Die neue Methode geht nicht mehr a priori von der Annahme aus, dass Kranken-hausproduktivität in allen Ländern identisch ist. Der Output-orientierte Ansatz steht im Gegensatz zur bisher angewandten Input-Methode und soll Preisrealitäten von 36 Spitalsleis-tungen in insgesamt 38 Ländern messen und integraler Bestandteil des Kaufkraftparitätsvergleichs werden.
Die Gesundheit Österreich erhebt gemeinsam mit einem Luxemburg-Partner sogenannte Quasi-Preise für ausgewählte Spitalsleistungen.

bullet_pfeil.gif Eurostat

Monitoring Zielsteuerung-Gesundheit
Auftraggeber: BMG
Status: laufend
Kontakt: Herwig Ostermann, Florian Bachner

Umsetzungs-Fortschritte der im Bundes-Zielsteuerungsvertrag vereinbarten Ziele und das Erreichen der Vorhaben transparent zu dokumentieren, ist Aufgabe des Monitorings. Halbjähr-liche Monitoringberichte unterstützten die Akteure dabei, den Prozess konsequent voranzu-treiben. Die Berichte 2014 attestieren ein weitgehend koordiniertes Vorgehen in der Umset-zung. Zum Bereich Finanzziele konnte gezeigt werden, dass die definierten Ausgabenober-grenzen nahezu durchgängig unterschritten werden und in den Steuerungsbereichen wurden im Berichtszeitraum vermehrt Ziele erreicht.

bullet_pfeil.gif BMG Monitoringberichte 

Das Österreichische Gesundheitssystem im internationalen Vergleich
Auftraggeber: BMG
Status: laufend
Kontakt: Florian Bachner
Stakeholder und interessierte Öffentlichkeit erhalten mit diesem Standardwerk zum österrei-chischen Gesundheitswesen einen wissenschaftlich fundierten und in adäquatem Kontext verorteten internationalen Vergleich zentraler Systemparameter. Gegenüberstellung und Analyse von mehr als 25 Vergleichsindikatoren (Dimensionen "Gesundheitsausgaben und Ressourceneinsatz", „Zugang, Gerechtigkeit und Inanspruchnahme“, „gesundheitsbezogene Leistungsergebnisse“) ermöglichen Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des österreichi-schen Gesundheitssystems im internationalen Vergleich sowie dessen kritische Reflexion und eine Stärken-Schwächen-Analyse.
Das tendenziell positive Bild des österreichischen Gesundheitssystems – hohe Zufriedenheits-werte und niederschwelliger Zugang verbunden mit einem umfassenden Leistungsangebot - wird einerseits bestätigt. Andererseits werden die verhältnismäßig hohen Ausgaben, denen teilweise nur durchschnittliche Ergebnisse gegenüberstehen, sichtbar. Handlungsbedarf besteht vor allem wegen mangelnder Abstimmung zwischen den einzelnen Sektoren und damit verbunden redundanten Versorgungsangeboten sowie zum Teil aufgrund dysfunktionaler Anreize des bestehenden Finanzierungssystems. Besonders in den Bereichen Gesundheitsför-derung und Prävention, denen bislang der stark an kurativen Leistungen ausgerichtete Ansatz im österreichischen Gesundheitssystem entgegensteht, ist Verbesserungspotenzial vorhanden. Die Analyse der Performance des österreichischen Gesundheitssystems im internationalen Kontext erhöht nicht nur die Transparenz, sondern ermöglicht die Identifikation von effektive-ren, effizienteren und wenn möglich auch sozial gerechteren Formen der Ressourcenallokation und daraus abgeleitetes Benchlearning (Lernen von den Besten).

Das österreichische Gesundheitswesen im internationalen Vergleich (2015)Das österreichische Gesundheitswesen im internationalen Vergleich (2015)


Mess-und Vergleichskonzept zur Outcome-Messung im Gesundheitswesen
Auftraggeber: BGA
Status: laufend
Kontakt: Florian Bachner

Das operative Ziel 8.1.2. des Bundes-Zielsteuerungsvertrags: „Regelmäßige, systematische, international vergleichbare und soweit erforderlich regionalisierte Messung der Outcomes im Gesundheitssystem (insb. der Wirkungen von Gesundheitsförderung, Prävention und Kuration) etablieren“, führte zunächst zur Analyse nationaler und internationaler Entwicklungen bzw. der Literatur im Bereich Outcome- und Performancemessung von Gesundheitssystemen.
Darauf aufbauend entwarfen Expertinnen und Experten und in einem breiten fachlichen Diskurs ein mögliches Outcome-Framework, das die wesentlichen Einflussdimensionen auf die individuelle Gesundheit zu beschreiben vermag. Dabei wurde zwischen Größen in der direkten Einflusssphäre der Zielsteuerungs-Partner und jenen, die nur durch einen breiteren politischen Ansatz beeinflusst werden können, unterschieden. Zudem wurden beispielhaft Indikatoren abgeleitet, die dazu geeignet sind, die erörterten Dimensionen zu messen.

The Health System and Policy Monitor HSPM
Auftraggeber: BMG
Status: laufend
Kontakt: Herwig Ostermann, Florian Bachner

Das European Observatory on Health Systems and Policies analysiert seit vielen Jahren die Entwicklung europäischer Gesundheitssysteme und stellt die Ergebnisse nun auf einer innovativen Webplattform zur Verfügung. Neben detaillierten Beschreibungen der einzelnen Gesundheitssysteme werden auch aktuelle Ereignisse in konzisen Reform Logs und analytischen Health Policy Updates dargestellt.
Seit 2014 aktualisiert und betreut die GÖG als nominierte verantwortliche Institution die österreichische HSPM-Seite. Die Web-Seite zum österreichischen Gesundheitssystem ist seit Juni 2014 online und kann unter http://www.hspm.org/ abgerufen werden.

bullet_pfeil.gif The Health System and Policy Monitor - Austria

Altersprofile der öffentlichen Gesundheitsausgaben und Sterbekosten
Auftraggeber: BMG
Status: laufend
Kontakt: Florian Bachner

Im Rahmen des „Ageing Reports“ der Europäischen Kommission und des Ausschusses für Wirtschaftspolitik, der im Jahr 2015 zum fünften Mal erscheint, werden ökonomische und budgetäre Langfristprognosen (50 Jahre) für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union erstellt. Zur Erhebung relevanter Gesundheitsausgaben für das Berechnungsmodell erstellt die Europäische Kommission einen Fragebogen, der an alle Mitgliedstaaten ergeht.
Die GÖG ermittelte in diesem Kontext Gesundheitsausgabenprofile nach Alter und Geschlecht sowie Sterbekosten nach Alter und Geschlecht. Methodisch basierten die Berechnungen auf der in den Vorjahren angewandten Erhebungsmethoden, wobei diese Berechnungsart aktualisiert und sofern möglich verbessert wurde.


Aktuelles & Veranstaltungen

Veranstaltung AK Wien "Migration und Gesundheit". Anmeldefrist bis 20. 3. 2017 verlängert! mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Sex, Gender und Gesundheit". 20. März 2017 Einladung mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Nudges“ - Anreize, Motivatoren oder Marketinginstrument?". 21. Februar 2017 mehrmehr


GÖG-Colloquium, "Nudges“ - Anreize, Motivatoren oder Marketinginstrument?". 21. Februar 2017 mehrmehr


Österreichische Diabetes-Strategie. Online-Konsultation zu Handlungsempfehlungen aus sechs Wirkungszielen mehrmehr


Relaunch. Medizinprodukteregister in neuem Gewand. mehrmehr


Broschüre zum Gesundheitswesen. Neuauflage: Information zum österreichischen Gesundheitssystem. mehrmehr


EU-Preisvergleich von kostenintensiven Arzneispezialitäten 2015. Medikamentenpreisvergleich mehrmehr


HTA 2.0 Europe – Teaming Up for Value. Tagung in Rom, 30./31. 10. 2014. mehrmehr


25th International Conference on Health Promoting Hospitals and Health Services. 12.-14. April 2017, Wien mehrmehr


Projektabschluss JA-CHRODIS . mehrmehr



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