Langzeitpflege in einer solidarischen Gesellschaft:
Herausforderungen und Chancen
Innerhalb der nächsten 50 Jahre wird es in den 27 EU-Mitgliedstaaten voraussichtlich 66,9 Millionen mehr Personen über 65 Jahre geben, und der Anteil der Hochbetagten (über 80 Jahre) wird die am stärksten wachsende Bevölkerungsgruppe sein. Es ist zu erwarten, dass die Zahl der Pflegebedürftigen und der alten Menschen mit schweren Behinderungen steigt.
Da immer weniger Familienmitglieder für die Pflege Angehöriger zur Verfügung stehen, wird der Bedarf an professionellen Pflegeleistungen anwachsen. Altert die Bevölkerung, gilt dies auch für die Arbeitskräfte. Wenn sich diese Beschäftigten dem Pensionsalter nähern, sollten genügend Nachwuchskräfte zur Verfügung stehen.
Was diese Entwicklung für Österreich und für eine solidarische Gesellschaft in Zukunft bedeutet, steht im Mittelpunkt dieser öffentlichen Tagung. Das Österreichische Komitee für soziale Arbeit (ÖKSA) ist eine Dialog- und Koordinationsplattform zentraler staatlicher und nichtstaatlicher Akteure österreichischer Sozialpolitik.
Mit einem Beitrag von Elisabeth Rappold und Ingrid Rottenhofer:
Gesellschaftlicher Wandel als Chance für die Weiterentwicklung der Berufsprofile im Feld Betreuung und Pflege (25. 11., 11 Uhr)
Termin: 24./25. 11. 2010
Veranstaltungsort: Landhaus, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, 6020 Innsbruck
Anmeldung: per Post, per Fax oder E-Mail bis spätestens 10. November 2010 im ÖKSA-Sekretariat
Tel.: 01/548 29 22
Fax: 01/545 01 33
E-Mail: office(at)oeksa.at
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