»Fakten, Daten, Kennzahlen aus der Gesundheits- und Krankenpflege«, 28.09.2010

Im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit erfassen Pflegekräfte unterschiedliche Daten, die in der individuellen patientenbezogenen Planung verwendet werden und primär der abgestimmten, kontinuierlichen und ergebnisorientieren Pflege dienen.

Diese Daten können bei systematischer Erfassung vielfältig genutzt werden. Im  Krankenhaus etwa für die

  • gezielte Personaleinsatz- und Belagsplanung (u. a. Abstimmung von Personalqualifikation mit Komplexitätsgrad bzw. Schweregrad der Erkrankungen von Patientinnen und Patienten);
  • Ressourcenplanung (z. B. Personal, Hilfsmittel, Ausstattung);
  • Personalentwicklung (u. a. Fort- und Weiterbildungsplanung).

Auf Landes- bzw. Bundesebene dienen methodisch gesammelte und zusammengeführte Daten u. a.

  • der Entwicklung/Gestaltung eines bedarfsorientierten Skill- und Grade-Mix im Personalangebot,
  • der Kapazitätsplanung im Ausbildungsbereich,
  • der Versorgungsangebotsplanung (u. a. Pflegedienstleistungen, strukturelle Angebote/Maßnahmen) sowie
  • dem Qualitätsvergleich auf Outcome-Ebene (u. a. für Benchmarking, Ergebnisqualitäts-Berichtserstattung). 

Pflegedaten stellen auch die Grundlage für die Erforschung des Feldes Pflege dar.

Ziel dieser Tagung ist es, den Zusammenhang zwischen patientenbezogener Faktenebene (Mikroebene) und einem Minimalen-Pflege-Daten-Satz (MPDS) (Makroebene) aufzuzeigen. Mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland wird der Nutzen von Pflege-Datenauswertungen für die Patientin / den Patienten, für Organisation, Verwaltung und Politik diskutiert. Die Veranstaltung soll den Auftakt zur systematischen Weiterbearbeitung dieses Themas in Österreich bilden.

Referentinnen und Referenten
+++ Download der Beiträge +++

  • download Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik
    Universität Witten Herdecke, Deutschland
  • download Inge Eberl MSc
    Universitätsklinikum München, Deutschland
  • download Dipl. Pflegewirt (FH) Peter König MSc
    Universitätsklinik Freiburg, Deutschland
  • download a. o. Univ.-Prof. Dr. Elfriede Fritz
    (dankenswerterweise kurzfristig eingesprungen für Monika Linhart)
    Academic Division für Klinische Pflegeforschung und Pflegepädagogik, UMIT Hall in Tirol, Österreich
  • download Dr. Elisabeth Rappold
    GÖG/ÖBIG, Österreich

Als Besucher/innen willkommen sind sowohl Manager/innen, Lehrer/innen, Praktiker/innen aus dem Bereich Pflege als auch Entscheidungsträger/innen aus Gesundheits- und Sozialwesen und Expertinnen/Experten aus Wissenschaft, Qualitätsmanagement, Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit.

28. September 2010
Festsaal des Bundesministeriums für Gesundheit
Radetzkystraße 2
1030 Wien

Registrierung: 8.00 Uhr; Beginn: 9.00 Uhr; Ende: 16.00 Uhr.
Weitere Informationen erhalten Sie bei Elisabeth Rappold.

Anmeldungen zur Tagung sind ab sofort möglich.

Tagungsgebühr/Anmeldebedingungen:
Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung den entsprechenden Vordruck bzw. das bereitgestellte Word-Dokument (Download unten).
Die Gebühr für den Kongress beträgt 75 Euro. Sie beinhaltet Unterlagen, Erfrischungsgetränke und Mittagessen.
Sie erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung und den Erlagschein zur Überweisung der Teilnahmegebühr. Kongresseinlass kann nur gewährt werden, wenn der Rechnungsbetrag rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn beglichen wurde.

ACHTUNG: Beschränkte Teilnehmerzahl, die Anmeldung ist bis 6. Sept. 2010 erforderlich!

Anmeldung per Fax +43 1 513 84 72
oder per E-Mail an Heike Holzer.

download Anmeldeformular (Word)
download Einladung (PDF-File)

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