Prophylaxe und zahnmedizinische Versorgung
Herausforderung im demografischen Wandel
Tendenziell haben ältere Menschen heute mehr eigene Zähne als früher, der Umstieg auf die Dritten ist nicht mehr in dem Ausmaß Standard wie noch vor wenigen Jahren. Das bringt auch Schwierigkeiten mit sich: Ältere Menschen sind häufig nicht in der Lage, die erforderliche Mundhygiene zu leisten. Außerdem zeichnet sich ab, dass bei Erwachsenen zunehmend parodontale Erkrankungen zum Problem werden. Dieses Phänomen in der immer größer werdenden Gruppe älterer Menschen stellt neue Anforderungen an Therapie und Prophylaxe.
Nicht nur in Langzeitbetreuungseinrichtungen leiden Bewohner/innen an Plaque und Zahnfleischentzündungen. Auch immobile und auf die eigenen vier Wände beschränkte Patientinnen und Patienten bedürfen zahnmedizinischer und dentalhygienischer Betreuung. Dass Dentalhygiene, bisher zu wenig wahrgenommen, ein zentrales Thema werden wird, lässt sich aus verschiedenen jüngeren Studien ableiten. Interdisziplinarität und das Zusammenwirken aller Gesundheitsberufe sind gefordert, um die (Zahn-)Gesundheit der älteren Bevölkerung zu unterstützen.
Zu virulenten Themen referieren Dr. Corinna Bruckmann, Mag. Gabriele Sax, Univ.-Prof. Dr. Gerwin Arnetzl und Prof. Kenneth Eaton; Diskussionen im Anschluss an die Vorträge.
Termin: 15. 11. 2010
Ort: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Kundmanngasse 21, 1030 Wien
Anmeldung: bis spätestens 3. 11. 2010 an Alexandra Mayerhofer (Tel. +43 1 515 61-186); Teilnahme kostenlos
Vortrag Arnetzl (PDF-File, 2,64 MB)
Vortrag Bruckmann (PDF-File, 360 KB)
Vortrag Eaton (PDF-File, 170 KB)
Vortrag Sax (PDF-File, 590 KB)
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