Österreich hat sein drittes WHO-Kooperationszentrum (nach dem WHO Collaborating Centre for Health & Biomedical Terminology und dem für Health Promotion in Hospitals & Health Care). Am 20. September erfolgte die offizielle Ernennung, zu Gast waren und für ein Pressegespräch zur Verfügung standen Dr. Kees de Joncheere, Prof. Richard Laing und Dr. Hans Hogerzeil von der Weltgesundheitsorganisation.

Sabine Vogler, Leiterin des WHO Collaborating Centre,
und Arno Melitopulos, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich
(Fotos: Andi Bruckner)
Mitte Juli 2010 wurde das WHO-Kooperationszentrum für Arzneimittelpreisbildung und -erstattung (WHO Collaborating Centre for Pharmaceutical Pricing and Reimbursement Policies) gegründet und an der Gesundheit Österreich im Arbeitsbereich Gesundheitsökonomie angesiedelt.

Claudia Habl, ABV Gesundheitsökonomie an der GÖG
Diese institutionalisierte Zusammenarbeit bedeutet eine Anerkennung der erfolgreichen Forschungs- und Netzwerktätigkeit der Mitarbeiter/innen des Pharma-Teams durch die Weltgesundheitsorganisation, speziell in den Bereichen nationale Systemberichte zu Arzneimittelpreisbildung und -erstattung, Indikatorenentwicklung, Arzneimittelpreisvergleiche, Entwicklung einer gemeinsamen Fachsprache.
Das Kooperationszentrum wird die Arbeit der WHO und ihrer Mitgliedstaaten und Regionen in Fragen der Arzneimittelpolitik unterstützen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für einen verbesserten Zugang zu Arzneimitteln.
nähere Informationen (Link extern)
APA-Aussendung vom 20. 9. 2010
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr
Broschüre zum Gesundheitswesen. Kostenlose Information zum österreichischen Gesundheitssystem. mehr
