Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich (2004)

Leitlinien und Empfehlungen für einen schrittweisen Auf- und Ausbau einer abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung

Abgestufte Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

Die systematische Verankerung der Palliativmedizin in Österreich erfolgte erstmals im Österreichischen Krankenanstalten- und Großgeräteplan (ÖKAP/GGP) 1999 unter dem Titel »Hospiz«. Im ÖKAP/GGP 2001 wurde der flächendeckende Auf- und Ausbau von Palliativeinheiten in den Akutkrankenhäusern zwischen dem Bund und allen Bundesländern vereinbart und konkret geplant. Dies war der erste Schritt zu einem alle Versorgungsbereiche umfassenden Hospiz- und Palliativversorgungskonzept in Österreich.

In der neuen, ab 2005 gültigen Vereinbarung gemäß Artikel 15a B-VG über die Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens haben der Bund und alle Bundesländer nunmehr Einvernehmen darüber erzielt, dass »eine österreichweit gleichwertige, flächendeckende abgestufte Versorgung im Palliativ- und Hospizbereich einheitlich zu planen sowie prioritär umzusetzen« ist.

Das Bundesminsterium für Gesundheit und Frauen hat das ÖBIG mit Grundlagenarbeiten für ein derartiges Versorgungskonzept beauftragt. In Zusammenarbeit mit einer Expertengruppe entstand ein Konzept für ein abgestuftes Hospiz- und Palliativversorgungssystem. Dieses enthält Definitionen und Abgrenzungen der einzelnen palliativen Angebote sowie Leitlinien und Empfehlungen für einen schrittweisen Auf- und Ausbau einer abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung.

link extern  Bundesministerium für Gesundheit: Konzept zur abgestuften Hospiz- und Palliativversorgung in Österreich

 

Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Herausgeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2004
Kostenersatz: Kostenlos
Bericht Downloaden, Größe: 175,0 KB

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