Die Analyse verschiedenster Daten, vor allem auf ihre epidemiologische Verwendbarkeit, und Vorschläge zur Verbesserung von Datenqualität und -nutzung tragen dazu bei, das drogenspezifische Monitoring weiterzuentwickeln.
Die Analyse befasste sich mit den am BMSG verfügbaren Daten aus dem »SÜST-Register« (Anzeigen, suchtmittelspezifische Meldungen), den Meldungen bezüglich Substitutionsbehandlungen und der Drogenopferstatistik sowie mit den ICD-9-Spitalsentlassungscodes. Die Daten wurden zunächst auf ihre Vollständigkeit und Qualität überprüft.
Nach einer entsprechenden Aufbereitung der Daten wurden Vorschläge für jährlich durchzuführende Routineanalysen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Datenqualität erarbeitet. Prävalenzschätzungen des problematischen Opiatkonsums mittels der Capture-Recapture-Methode (in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung) und die Ausarbeitung eines standardisierten Formulars zur Erfassung gerichtsmedizinischer Daten bezüglich der Drogenopfer waren ebenfalls Teil des Projektes.
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr

