Struktur der Drogenhilfe in Österreich – Pilotprojekt (2001)

Erhebung im Rahmen der Aktivitäten zur Schaffung eines einheitlichen Dokumentations- und Berichtswesens für die Einrichtungen der Drogenhilfe in Österreich.

Im Rahmen des Pilotprojekts wurde von April 2000 bis März 2001 eine Bestandsaufnahme der Struktur der Drogenarbeit in Österreich durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde eine Fragebogenerhebung bei über 150 Drogeneinrichtungen durchgeführt.

Die erhobenen Daten weisen einen hohen Grad an Differenzierung und Vielfalt der Drogenhilfestruktur in Österreich aus. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die verfügbaren Angebote, zeigt sich aber auch in Bezug auf andere Fragestellungen wie Zielgruppen, Spezialisierungsgrad oder Personalstruktur.

Für den ambulanten Bereich lassen sich bei vielen Fragestellungen relevante regionale Unterschiede feststellen. So gibt es beispielsweise in manchen Bundesländern zahlreiche kleine Betreuungseinheiten, während andere Länder über wenige große Einrichtungen verfügen. Im stationären Bereich finden sich – ebenso wie im ambulanten – ein multiprofessioneller Zugang und eine Vielfalt von Angeboten und Programmen.

Der stationäre Bereich erweist sich allerdings als stärker auf Drogenklienten und -klientinnen spezialisiert als der ambulante, der sich häufig auch Zielgruppen mit anderen Suchtproblemen bzw. sozialen oder psychischen Problemlagen einschließt.

Auftraggeber: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen
Herausgeber: ÖBIG
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2001
Umfang: 41 Seiten plus umfangreicher Anhang
Kostenersatz: Kostenlos
Bericht Downloaden, Größe: 2,00 MB

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