Soziale Ungleichheit und Gesundheit (2002)

Die anlässlich der Fünften Armutskonferenz am 20./21. März 2003 in Salzburg präsentierte ÖBIG-Untersuchung stellt erstmals für Österreich den Zusammenhang zwischen der sozialen Situation und der Gesundheit einer Person her.

Grundsätzlich werden sozial benachteiligte Personen in Österreich – unter Außerachtlassung von Randgruppen der Gesellschaft wie Obdachlosen – vom Gesundheitssystem nicht schlechter versorgt als andere Personen. Trotzdem weisen sie z. T. ein anderes Inanspruchnahmeverhalten in Bezug auf die angebotenen Gesundheitsleistungen auf.

Die Publikation stellt anhand einer umfangreichen Literaturanalyse und der Auswertung oberösterreichischer Sozialversicherungsdaten erstmals für Österreich den Zusammenhang zwischen sozialer Situation (Faktor: Einkommen) und der Gesundheit einer Person her.

Um sozial und armutsbedingte gesundheitliche Nachteile für die Bevölkerung gering zu halten, soll das Angebot an Gesundheitsleistungen daher niederschwellig erfolgen und zielgruppenorientiert sein.

 

Auftraggeber: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen
Herausgeber: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2002
Umfang: 100 Seiten inkl. Anhang, 4 Tabellen, 20 Abbildungen
Kostenersatz: Kostenlos
Bericht Downloaden, Größe: 638,0 KB

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