Die Studie wurde im Auftrag der Abteilung für jugendpolitische Angelegenheiten des BMSG durchgeführt. Im Mittelpunkt der Analyse standen Schutzfaktoren gegen und Risikofaktoren für problematischen Drogenkonsum bei Jugendlichen. Gleichzeitig interessierten die Anforderungen an zielgruppenspezifische Präventionsmaßnahmen.
Wichtigstes Ergebnis des Projektes ist die Empfehlung, dass den bestehenden Defiziten bei der Betreuung von suchtgefährdeten Jugendlichen mit »integrativen« Angeboten im Bereich der (außerschulischen) Jugendarbeit entgegengewirkt werden soll.
Vorrangiges Ziel dabei ist es, dass Jugendliche in erster Linie als Jugendliche mit einem Bündel an unterschiedlichsten lebensalterspezifischen wie individuellen Aspekten und Lebensbedingungen (sowie teilweise Problemen) wahrgenommen werden und nicht isoliert auf einen (allfälligen) Drogenkonsum. Aus dem Grundsatz der Integration ergibt sich die zentrale Rolle und Koordinationsfunktion der Jugendarbeit hinsichtlich präventions- wie drogenspezifischer Maßnahmen.
Im Folgeprojekt »Die Rolle der außerschulischen Jugendarbeit in Hinblick auf suchtgefährdete Jugendliche« wurden im Laufe des Jahres 2002 Vorschläge zur konkreten Umsetzung dieser Empfehlungen erarbeitet.
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