Die High-Tech-Medizin ermöglicht immer mehr Menschen das Überleben nach schwersten Verletzungen des Zentralnervensystems. Häufig bleiben aber körperliche und sozio-emotionale Behinderungen.
Grobe Schätzungen sprechen von 20.000 bis 30.000 Schädel-Hirn-Trauma-Patienten und Patientinnen pro Jahr in Österreich. Rund 1.000 der betroffenen Personen erleiden ein schwere Form des Traumas. Diese Patienten und Patientinnen benötigen eine intensive, manchmal lebenslange Behandlung und Betreuung. Aber auch Personen, deren Trauma einen geringeren Schweregrad aufweist, können langfristig Bedarf nach Unterstützung haben.
Interviews mit Angehörigen, SHT-Betroffenen und Experten und Expertinnen der Versorgung, Workshops mit Selbsthilfegruppen und einschlägige Fachliteratur belegen, dass derzeit die Voraussetzungen für mehr als ein bloßes Überleben der Betroffenen nicht ausreichend gegeben sind.
Neu erschienen: Krankheitsausgabenrechnung 2008. Ergebnis: Gesamtausgaben im öffentlichen akutstationären Bereich für das Jahr 2008. mehr
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr

