Interaktionen zwischen Antidementiva und anderen Medikamenten (2010)

Die Häufigkeit demenzieller Erkrankungen steigt mit zunehmendem Alter stark an, für das Jahr 2050 wird eine Prävalenz von acht Prozent innerhalb der über sechzigjährigen Bevölkerung in Österreich vorhergesagt. Ältere Menschen sind oftmals von Mehrfacherkrankung betroffen, da mit fortgeschrittenem Alter das Erkrankungsrisiko steigt. Mit zunehmendem Krankheitsrisiko erhöht sich die Zahl der verschriebenen Medikamente und gleichzeitig das potenzielle Risiko, dass unerwünschte Medikamentennebenwirkungen und/oder Arzneimittelinteraktionen zwischen mehreren gleichzeitig eingenommenen Medikationen auftreten.

Arzneimittelinteraktionen verstärken oder beeinträchtigen den gewünschten therapeutischen Effekt oder aber auch einen unerwünschten Nebeneffekt einer oder mehrerer gleichzeitig eingenommener Medikationen, wobei die klinische Konsequenz dieser Interaktion sehr variabel sein kann.

Im vorliegenden Quick Assessment wird folgende Fragestellung behandelt:

Welche Interaktionen (Wechselwirkungen) treten bei der gleichzeitigen Einnahme von Antidementiva und anderen Medikamenten bei Demenzerkrankten fortgeschrittenen Alters (ab 65 Jahre) auf?

Weiters wird folgende Unterfragestellung im Quick Assessment behandelt:

Wie viele Krankenhauseinweisungen bzw. Krankenhausaufenthalte lassen sich bei Demenzerkrankten fortgeschrittenen Alters aufgrund von Interaktionen zwischen Anti-dementiva und anderen Medikamenten in Österreich feststellen?

Dieser Bericht wurde einem öffentlichen Stellungnahmeverfahren unterzogen. Die eingelangten Stellungnahmen wurden dokumentiert und kommentiert (siehe Download unten), gerechtfertigte Vorschläge aus den eingelangten Stellungnahmen wurden in den Endbericht eingearbeitet.

Auftraggeber: BMG
Herausgeber: GÖG/BIQG
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2010
ISBN: 978-3-85159-149-1
Umfang: 40 Seiten und Anhang
Kostenersatz: Kostenlos
Bericht Downloaden, Größe: 365,0 KB

Endbericht (PDF online seit 28. 10. 2010)

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Stellungnahmen: Dokumentation und Kommentierung (PDF online seit 28. 10. 2010); grundlegende Information zum Stellungnahmeverfahren HTA-Berichte und Quick AssessmentsHTA-Berichte und Quick Assessments

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