Untersuchung des österreichischen Impfwesens; Evaluation des ökonomischen Nutzens von Impfungen (Meta-Analyse); Kosten-Nutzen-Rechnung anhand des Beispiels Masern.
Im Blickfeld der Studie standen alle in Österreich meldepflichtigen Infektionskrankheiten. Dabei handelt es sich um Poliomyelitis (Kinderlähmung), Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Masern, Hepatitis B sowie Meningoenzephalitiden und Meningitiden als Folge von Masern oder Erkrankungen durch Hämophilus influenzae Typ B (kurz HiB). Zentrale Inhalte sind:
Impfungen in Österreich: Darstellung der Impfziele, Entwicklung des Impfwesens, insbesondere Darstellung des Impfkonzeptes von 1998, Finanzierung, Kennzahlen der untersuchten Infektionskrankheiten
Internationaler Überblick: Ziele und Maßnahmen der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten, Gegenüberstellung der österreichischen Inzidenz- und Durchimpfungsraten mit jenen der EU
Ökonomische Evaluation: Meta-Analyse von ökonomischen Evaluationen der untersuchten Erkrankungen, Entwicklung einer Modellrechnung für Österreich anhand des Beispiels Masern unter Berücksichtigung von Komplikationsraten, Behandlungskosten, Impfkosten, Nebenwirkung usw., Berechnung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses von Masernimpfungen in Österreich, Darstellung der Ersparnisse
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr

