Der zweite Bericht der Reihe »Armutsbetroffene Frauen in Österreich« beleuchtet die soziale Dimension der Gesundheit von benachteiligten Frauen.
Frauen einer niedrigeren sozialen Schicht weisen ein höheres Risiko für chronische Erkrankungen der Atemwege, des Bewegungsapparates und des Herz-Kreislauf-Systems sowie eine erhöhte Prävalenz für psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen etc. auf. Insgesamt ist die Lebenserwartung für sozial schwache Frauen geringer als die in einer höheren Sozialschicht.
Ziel der Studie war es, eine weitere statistische Datengrundlage zur sozialen Ungleichheit und Gesundheit von Frauen in Österreich zu schaffen. Für die Erhebung kam eine Reihe bewährter aktueller Datenquellen – wie das Österreichische Gesundheitsinformationssystem (ÖGIS) und das Sonderprogramm Mikrozensus »Fragen zur Gesundheit« – zur Auswertung.
Vergriffen
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr

