Präventionserfordernisse: Die Rolle der außerschulischen Jugendarbeit (2002)

Das Projekt wurde im Auftrag der Abteilung für jugendpolitische Angelegenheiten des BMSG durchgeführt und baute auf der Studie zu Problemlagen und Präventionserfordernissen bei Jugendlichen auf. Im Mittelpunkt der Analyse standen die Möglichkeiten und Grenzen einer Umsetzung von integrativen Ansätzen in der außerschulischen Jugendarbeit und der dazu notwendigen verstärkten Vernetzung und Kooperation.

Es zeigte sich, dass für einen konstruktiven Umgang mit suchtgefährdeten Jugendlichen in der außerschulischen Jugendarbeit (Jugendzentren, mobile Jugendarbeit) klare Rahmenbedingungen wie rechtliche Sicherheit, politische Unterstützung, klare Aufträge und Zielsetzungen sowie ausreichende und langfristige finanzielle Absicherung durch Träger und Umfeld notwendig sind.Weiters bedarf es adäquater Fortbildungen und berufsbegleitender Unterstützung für die Jugendarbeit.

Aufgrund der komplexen Probleme von suchtgefährdeten Jugendlichen sollte sich die Jugendarbeit sowohl mit der Drogenarbeit als auch mit anderen Bereichen (z. B. Jugendhilfe, Exekutive) stärker vernetzen. Um diese Kooperationen und Vernetzung optimal zu gestalten, empfiehlt es sich, eine Koordinationsfunktion festzulegen. Die jeweilige Form der Zusammenarbeit sollte durch eine Bestandsaufnahme im Vorfeld erarbeitet und durch Vereinbarungen zwischen den Beteiligten abgesichert werden. Der Bericht enthält auch eine Auswahl an Beispielen für integrative Ansätze und Kooperationen aus der Praxis.

download

Auftraggeber: Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen
Herausgeber: ÖBIG
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2002
Umfang: 36 Seiten
Kostenersatz: € 5,00
Bericht bestellen

Aktuelles & Veranstaltungen

GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2010 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehrmehr



Aktuelles/Archivmehr
Veranstaltungen/Archivmehr