Quick Assessment: Wirksamkeit und Sicherheit von Dentalhygieneleistungen als Prophylaxemaßnahme und als Parodontitistherapie
Gingivitis und Parodontitis sind weltweit die häufigsten oralen Erkrankungen bei Erwachsenen. Auch in Österreich hat ein beträchtlicher Prozentsatz der erwachsenen Bevölkerung parodontalen Behandlungsbedarf. Dentalhygieniker/innen sind jene nicht-ärztliche Gesundheitsberufsgruppe, die dafür ausgebildet ist, professionelle Prophylaxe und nicht-chirurgische Parodontitisbehandlung durchzuführen und weiteren zahnärztlichen Behandlungsbedarf zu erkennen.
In Österreich gibt es die Ausbildung zur Dentalhygiene nicht, daher sind Diagnose und Therapie von parodontalen Erkrankungen ausschließlich zahnärztliche Leistungen, während die Primärprophylaxe „Professionelle Mundhygiene“ als Privatleistung an Gesunden von zahnmedizinischen Assistentinnen und Assistenten durchgeführt wird.
Fragestellung: Sind die Leistungen der professionellen Dentalhygiene klinisch – im Sinne von Vermeidung und Behandlung von Parodontitis, Linderung von Entzündungsbeschwerden, Förderung der Zahnfestigkeit und Vermeidung von Zahnverlust – effektiv und sicher? Besteht bezüglich dieser Dentalhygiene-Leistungen ein Unterschied in der Ausführungsqualität zwischen verschiedenen Berufsgruppen? Wie effektiv und sicher ist nicht-chirurgische Parodontitistherapie im Vergleich zu chirurgischer?
Der Bericht wurde einem Stellungnahmeverfahren unterzogen. Die eingegangenen Stellungnahmen wurden in einem eigenen Dokument zusammengefasst und kommentiert (siehe ganz unten), gerechtfertigte Vorschläge wurden in den Endbericht eingearbeitet (Download unten).
Bericht (PDF)
HTA-Berichte und Quick Assessments)
Neuerscheinung. Arzneimittelmanagement in Krankenanstalten in Europa. mehr
Transplant-Jahresbericht 2009. Der Jahresbericht des Koordinationsbüros für das Transplantationswesen dokumentiert das Transplantationsgeschehen in Österreich und berichtet über Maßnahmen zur Erhöhung des Spenderaufkommens.
mehr
GÖG-Jahresbericht online. Der Jahresbericht 2009 der Gesundheit Österreich ist als PDF-Download verfügbar. mehr
