Curriculum für die Ausbildung in der Kardiotechnik (2002)

Grundlage und Leitlinie für den theoretischen Unterricht

Im September 1992 legte das ÖBIG eine Expertise zur Entwicklung einer Ausbildung für den kardiotechnischen Dienst vor. Die Ergebnisse dieser Studie flossen in das Kardiotechnikergesetz ein, das am 1. Jänner 1999 in Kraft trat. Die entsprechende Ausbildungsverordnung wurde am 7. September 2001 erlassen. Beim kardiotechnischen Dienst handelt es sich um eine kleine Gruppe von rund vierzig Personen, die die Herz-Lungen-Maschine zur Durchführung des extrakorporalen Kreislaufes bedienen. Ihr Quellenberuf ist entweder die diplomierte Pflege oder ein gehobener medizinisch-technischer Dienst (MTA, RTA).

Die Ausbildung im kardiotechnischen Dienst unterscheidet sich grundsätzlich von allen anderen nichtakademischen Gesundheitsberufen. Sie erfolgt nicht in herkömmlichen Schulen, Lehrgängen oder Kursen, sondern im Eigenstudium und in der Praxis. Für eine bundeseinheitliche Ausbildung wurde in Zusammenarbeit mit Experten ein Curriculum erstellt. Es dient als Unterstützung, Lernhilfe, Wegweiser und Arbeitsbuch für den Studierenden sowie als Lernzielkatalog für die Ausbildungsstätten. Für Ergänzungen, weiterführende Themen und Literaturhinweise ist ausreichend Platz vorgesehen.

Auftraggeber: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Herausgeber: ÖBIG
Erscheinungsort: Wien
Erscheinungsjahr: 2002
Umfang: 309 Seiten
Kostenersatz: € 21,00
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