ÖBIG-Transplant

Todesfeststellung

Voraussetzung für eine Organentnahme ist die Feststellung des Todes durch einen unabhängigen Arzt.

In der Praxis wird die Todesfeststellung von zumindest zwei Ärzten durchgeführt. Diese dürfen weder in die Organentnahme noch in die Transplantation involviert sein und auch in keinem persönlichen Verhältnis zum Spender oder Empfänger stehen.

Zu unterscheiden ist zwischen der Hirntoddiagnostik und der Todesfeststellung nach Hirntod durch Kreislaufstillstand. Zu beiden Themen hat der Oberste Sanitätsrat (OSR) Empfehlungen angenommen.

Die sogenannten Hirntoddiagnostik-Empfehlungen existieren bereits seit 1997 und wurden in den Jahren 2003/4 und 2013 von interdisziplinären Expertengremien überarbeitet (Beschlussfassungen im OSR am 22. 11. 1997, am 17. 12. 2005 sowie am 16. 11. 2013). Die Koordination der Expertengremien und die redaktionellen Arbeiten wurden jeweils von ÖBIG-Transplant übernommen.

Die Empfehlungen zur Todesfeststellung nach Hirntod durch Kreislaufstillstand wurden von der FASIM (Verband der intensivmedizinischen Gesellschaften Österreichs) erarbeitet. Somit liegen in Österreich erstmals auch Empfehlungen vor, wie die Todesfeststellung bei DCD (»donation after cardiac death«) durchzuführen ist.

download Empfehlung zur Durchführung der Hirntoddiagnostik bei einer geplanten Organentnahme inkl. Protokoll (PDF-File, 233 KB)
download Empfehlung zur Durchführung der Todesfeststellung bei einer geplanten Organentnahme nach Hirntod durch Kreislaufstillstand (PDF-File, 80 KB)

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