ÖBIG-Transplant

Stammzellen

Stammzellen sind jene Zellen, aus denen sich im Knochenmark alle Blutzellen entwickeln. Sie können aus Knochenmarkblut aus dem Beckenknochen (Knochenmarktransplantation) und aus dem Blut gewonnen werden (periphere Stammzelltransplantation).

Je nach Stammzellquellen wird unterschieden zwischen autologer Stammzelltransplantation (SZT; Stammzellen werden vom Patienten selbst gewonnen) und allogener SZT (Stammzellen werden von einem gewebeverträglichen verwandten oder unverwandten Spender gewonnen). Im Rahmen der unverwandten Stammzellspendersuche werden die Gewebemerkmale des Patienten mit jenen der in nationalen und internationalen Spenderzentren registrierten potenziellen Spender verglichen.

ÖBIG-Transplant ist seit dem Jahr 1999 mit dem Stammzellspendewesen befasst. Die anfänglichen Tätigkeiten galten einer detaillierten Bestandsanalyse hinsichtlich Organisation, Datentransfer und Finanzierung des Stammzellspendewesens. Darauf aufbauend wurden Vorschläge zu einer Neuorganisation des Stammzellspendewesens erarbeitet.

Im Jahr 2005 wurde eine im Gesundheitsressort eingerichtete Kommission zur Weiterentwicklung der Stammzellspende aufgelöst und die Eingliederung des Bereichs Stammzellspende und -transplantation in den bereits bei ÖBIG-Transplant bestehenden Transplantationsbeirat beschlossen.

Für Patienten, die einen unverwandten Stammzellspender benötigten, wurden sämtliche Informationen zum Ablauf der Suche nach einem geeigneten Stammzellspender in einem Informationspapier zusammengefasst. Außerdem führt ÖBIG-Transplant Verzeichnisse anerkannter österreichischer SpenderzentrenSpenderzentren sowie von SZT-ZentrenSZT-Zentren.

Die aktuellen Entwicklungen und Daten im Bereich der Organ-, Gewebe- und Stammzellspende sowie -transplantation finden sich im aktuellen Transplant-Jahresbericht abgebildet; Transplant-Jahresbericht 2012Transplant-Jahresbericht 2012.

Kontakt: Birgit Priebe

Aktuelles & Veranstaltungen

Transplant-Jahresbericht 2015 . erschienen mehrmehr


Nationaler Aktionsplan seltene Erkrankungen, NAP.se. Soeben erschienen mehrmehr



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