Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden zu Hause durch Angehörige gepflegt. Zu einem Großteil wird diese oft schwierige Aufgabe von Frauen übernommen. Nur mit dieser Pflege im Familienkreis ist eine Betreuung aller Pflegebedürftigen möglich.
Durch die Einführung des Pflegegeldes können private Pflegepersonen einen finanziellen Beitrag für die Betreuung des pflegebedürftigen Menschen erhalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, professionelle Unterstützung zur Entlastung heranzuziehen.
Ziel der Studie war es, einen Beitrag zur weiteren Absicherung der häuslichen Pflege durch private Pflegepersonen zu leisten. Dazu war es von vorrangiger Bedeutung, ein aktuelles Bild der Lebenssituation dieser Gruppe zu erhalten. Die im Jahr 1997 publizierte Studie „Analyse der Auswirkungen des Pflegevorsorgesystems“ lieferte bereits wichtige Grundlagen zu dieser Thematik.
Basis der vorliegenden Studie waren eine schriftlich durchgeführte repräsentative Erhebung unter pflegenden Angehörigen sowie parallel dazu geführte Interviews mit spezifischen Selbsthilfegruppen und Vereinen, die Angebote zur Unterstützung privater Pflege zur Verfügung stellen.
Kontakt: Elisabeth Pochobradsky
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Tagungsband »UbG aktuell« online. Anlässlich der Novellierung des Unterbringungsgesetzes (UbG) wurde im Oktober 2009 eine Tagung ausgerichtet. mehr

