Transplantation & Transfusion

Organe


Koordinationsbüro für das Transplantationswesen,
ÖBIG-Transplant

Das Koordinationsbüro dokumentiert das österreichische Transplantationsgeschehen im Bereich »solide Organe« (z. B. Niere, Leber, Herz), betreibt Öffentlichkeitsarbeit, veranstaltet Kommunikationsseminare für Intensivpersonal zum Thema »Organspende – Das Gespräch mit den Angehörigen«, verwaltet die Christine-Vranitzky-Stiftung zur Förderung der Organtransplantation und rechnet die Mittel zur Förderung des Transplantationswesens ab.

Das Arbeitsprogramm wird abgestimmt mit dem bei ÖBIG-Transplant eingerichteten Transplantationsbeirat, besetzt mit Expertinnen und Experten sowie mit Interessenvertretern. Dieses Gremium genehmigt die Publikation des Transplant-Jahresberichtes.

In Österreich gilt die Widerspruchslösung: Laut gesetzlicher Regelung kann eine Organ- bzw. Gewebeentnahme bei einem potenziellen Spender erfolgen, wenn dieser einer solchen nicht schon zu Lebzeiten widersprochen hat. Sämtliche Krankenanstalten sind verpflichtet, vor Entnahme eines Organes, Organteiles und/oder von Gewebe das Vorliegen eines Widerspruchs zu prüfen. Um diesen Widerspruch wirksam zu dokumentieren, wurde 1995 im Koordinationsbüro das Widerspruchsregister eingerichtet (WiderspruchWiderspruch). In Österreich sind derzeit rund 19.500 Personen im Widerspruchsregister eingetragen.

Die aktuellen Entwicklungen und Daten im Bereich der Organ-, Gewebe- und Stammzellspende sowie -transplantation finden sich im aktuellen Transplant-Jahresbericht abgebildet; Transplant-Jahresbericht 2010Transplant-Jahresbericht 2010.

Kontakt: Birgit Priebe

Aktuelles & Veranstaltungen

Transplant-Jahresbericht 2010. ÖBIG-Transplant dokumentiert das TX-Geschehen in Österreich und berichtet über Maßnahmen zur Erhöhung des Spenderaufkommens. mehrmehr



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