Der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) ist neben intra- und extramuralem Bereich die dritte Säule des österreichischen Gesundheitswesens. Seine gesetzlichen Wurzeln liegen im heute noch gültigen Reichssanitätsgesetz von 1872, das die wesentlichen Aufgaben im Bereich der sanitären Aufsicht und der Seuchenhygiene festlegt und die Begriffe Amtsarzt und Sanitätsdirektor normiert.
Seit 1978 beschäftigt sich das ÖBIG mit den Aufgaben und der Ausbildung von Amtsärztinnen und Amtsärzten sowie anderen Berufen im ÖGD. Zudem bietet das ÖBIG Unterstützung und Beratung bei Re-Organisationsprojekten im ÖGD an.
Aktuell begleitet die GÖG/ÖBIG einen Prozess zur Neuorientierung des ÖGD. Mit der Steuergruppe, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Landessanitätsdirektionen und des Gesundheitsressorts, wurden die Herausforderungen für den ÖGD und die Zieldimensionen der ÖGD-Reform abgesteckt sowie Arbeitspakete definiert. Als erstes Arbeitspaket wurde von 2008 an mit einer Arbeitsgruppe ein »Handbuch ÖGD« erarbeitet.
Dieses Handbuch beschreibt das moderne Verständnis für öffentliche Gesundheit. Es bildet damit die Grundlage sowohl für eine Neuorientierung der relevanten Dienste und Organisationen als auch für die Ausbildung der jeweiligen Mitarbeiter/innen. 2010 wurde ein Ausbildungskonzept für Ärztinnen und Ärzte im ÖGD fertiggestellt.
Kontakt: Gabriele Sax
Handbuch ÖGD (PDF-File, 1,6 MB)
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