Kompetenzzentrum Sucht

Monitoring

Im Rahmen der Aufgaben als REITOX Focal Point kommt der epidemiologischen Beobachtung (»Monitoring«) und Analyse der Drogensituation besondere Bedeutung zu. Um diese Aufgabe wahrzunehmen, sind auch Maßnahmen zum Ausbau des Monitoringsystems in Österreich erforderlich: Je mehr und je bessere Daten vorliegen, desto verlässlichere Aussagen zur Entwicklung der Drogensituation sind möglich.

Die Aktivitäten der GÖG/ÖBIG in diesem Bereich befassen sich unter anderem mit der Umsetzung von epidemiologischen Schlüsselindikatoren (Surveys, Prävalenzschätzungen, Behandlungsnachfrage, Mortalität und Infektionskranheiten). Darüber hinaus werden auf österreichischer Ebene Projekte mit dem Ziel der Weiterentwicklung des Monitorings durchgeführt. Dazu gehören Aktivitäten zur Erweiterung des verfügbaren Datenpools und Maßnahmen zur Verbesserung der Datenqualität bei bestehenden Quellen. 

Wichtige Meilensteine in diesem Bereich bilden der Start des Behandlungsdokumentationssystems DOKLIDOKLI im Jahr 2006 und der Start des Routinebetriebs eSuchtmitteleSuchtmittel im Jahr 2011. Letzteres umfasst das Substitutionsregister, die Meldungen zu den gesundheitsbezogenen Maßnahmen nach § 12 SMG und die drogenbezogenen Todesfälle (Drogenbezogene TodesfälleDrogenbezogene Todesfälle).

Der »Epidemiologiebericht Drogen« im Rahmen des Epidemiologie-MonitoringEpidemiologie-Monitoring (erstmals erschienen im Jahr 2013) bietet eine Zusammenschau und Interpretation aller relevanten Datenquellen und in einem Schwerpunktkapitel vertiefende Analysen zu ausgewählten Themen.  

Kontakt: Martin Busch, Charlotte Klein, Alexander Grabenhofer-Eggerth

Epidemiologiebericht Sucht 2016Epidemiologiebericht Sucht 2016
Epidemiologiebericht Drogen 2015Epidemiologiebericht Drogen 2015
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