Qualitätsprogramme

Metaleitlinie

Wir haben eine Metaleitlinie (»Methode«) zur Entwicklung und Evaluierung von Bundesqualitätsleitlinien (BQLL) entworfen. Das Metaleitlinien-Konzept liefert eine evidenzbasierte Methode zur Leitlinienerstellung generell.

Im Gesundheitsqualitätsgesetz wird die Entwicklung von Bundesqualitätsleitlinien und -richtlinien gefordert, die die Prozesse bei der Gesundheits- und Krankenversorgung beschreiben und festlegen. Bundesqualitätsleitlinien sollen nicht nur Versorgungsabläufe bei Krankheiten beschreiben, sondern sich auch mit organisatorischen, versorgungsbereichsübergreifenden Problemen in der Patientenbetreuung befassen, Standards setzen und so die Versorgungsqualität verbessern und sicherstellen. Bundesqualitätsleitlinien ersetzen nicht medizinische Leitlinien, sondern beziehen diese mit ein.

Da qualitätsgesicherte und bundesweit abgestimmte Vorgaben zur nahtstellenübergreifenden Versorgung bisher fehlen, werden Bundesqualitätsleitlinien zur sektorenübergreifenden, effizienten und effektiven Betreuung und Versorgung spezieller Patientengruppen entwickelt. Das geschieht in Leitliniengruppen – mit Vertreterinnen und Vertretern aller relevanten Stakeholder, der Fachgesellschaften, wesentlicher Gesundheitsberufe und der Patientinnen und Patienten – auf Basis einer Ist-Analyse national und international vorhandener Evidenz. Nach Begutachtung durch Expertinnen und Experten wird die Bundesqualitätsleitlinie der Fachöffentlichkeit vorgestellt und ein Konsensusverfahren eingeleitet werden.

Metaleitlinie zur Entwicklung von Bundesqualitätsleitlinien DokumenteDokumente

Weitere Themen: Disease-Management-Programm Diabetes mellitus Typ 2, Demenz, Parkinson, COPD, Aufnahme- und Entlassungsmanagement


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