Ergebnisqualität

Hüftendoprothesen-Register

Das Österreichische Register für Hüftendoprothetik wurde als gemeinsames Projekt der Fachgesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie sowie des ÖBIG aufgebaut. Auf Initiative der Fachgesellschaft für Unfallchirugie nehmen seit 1. Februar 2008 auch unfallchirurgische Abteilungen an der Dokumentation teil.

Beide Fachgesellschaften empfehlen in diesem Zusammenhang regelmäßige Verlaufskontrollen, um aus der Analyse der Ergebnisse und Verläufe Fortschritte im Zusammenhang mit der Wahl der Implantate, der Operationsmethoden und des Managements im zeitlichen Umfeld der Operation zu erzielen.

Ziel des Hüftendoprothesen-Registers ist es, die Behandlungsqualität im Bereich der Hüftendoprothetik in Österreich zu beurteilen und zugleich ein Frühwarnsystem für allfällig fehlerhafte Produkte einzurichten. Mithilfe dieses Registers ist es möglich, Verlaufskontrollen bundesweit einheitlich zu erfassen und Daten über Behandlungserfolge bzw. über Unterschiede bei der Verwendung von Implantaten verschiedener Hersteller zu generieren. Um den Datenpool zu vergrößern und so frühzeitig mangelhafte Implantate erkennen zu können, sollen die österreichweiten Daten auch für internationale Vergleiche herangezogen werden.

Nach einer Pilotphase befindet sich das Register derzeit in der Roll-out-Phase. Zukünftig sollen alle in österreichischen Krankenanstalten durchgeführten Primärimplantationen und Komponentenwechsel dokumentiert werden.

Kontakt: Thomas Neruda

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