Gesundheitsberichte geben Auskunft über den Gesundheitszustand der Bevölkerung, über ihr gesundheitsrelevantes Verhalten und über die Versorgung mit Gesundheitseinrichtungen. Gesundheitsberichterstattung (GBE) analysiert die bestehende Situation, weist auf soziodemografische, soziale und regionale Unterschiede hin und zeigt Entwicklungstrends auf.
Durch vertiefende Analysen können zugrundeliegende Faktoren sowie latente Zusammenhänge aufgedeckt und näher erforscht werden. Im Rahmen der
Plattform GBE wurden »Empfehlungen zur Gestaltung und Funktion von Gesundheitsberichten« erarbeitet, die v. a. dem Zweck der Vergleichbarkeit unterschiedlicher Gesundheitsberichte dienen.
Seit 2002 erstellt die GÖG/ÖBIG Gesundheitsberichte auf Bundes-, Landes- und auf kommunaler Ebene, die zum Teil regelmäßig aktualisiert werden. Das Repertoire an Spezialberichten (geschlechtsspezifische Gesundheitsberichte, Berichte über einzelne Krankheitsgruppen usw.) soll zunehmend um Berichte zu ausgewählten Bevölkerungsgruppen erweitert werden.
Kontakt: Anton Hlava, Petra Winkler
GBE als Grundlage für gesundheitspolitische Maßnahmen (Public Health Action Cycle)
Versorgung von weiblichen Gewaltopfern. Leitfaden und Untersuchungsbögen für den Umgang mit gewaltbetroffenen Frauen für Krankenhaus und medizinische Praxis online. mehr

