Kompetenzzentrum Sucht

Kompetenzzentrum Sucht

Mit 1. 1. 2015 wurde das Kompetenzzentrum Sucht an der GÖG etabliert. Das bislang am Anton-Proksch-Institut angesiedelte Team der Suchtpräventionsforschung und Suchtpräventionsdokumentation - SucFoDok - (davor Ludwig Boltzmann Institut für Suchtforschung, danach Alkohol-Koordinations- und Informationsstelle – AKIS) fusionierte mit dem seit 1995 an der GÖG existierenden REITOX Focal Point der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).

Kompetenzen in den Bereichen Alkohol, Tabak und illegale Drogen sind nun unter einem Dach vereint, Expertise zum Thema Glücksspielsucht wird derzeit entwickelt, längerfristig soll Fachwissen zu weiteren stoffungebundenen Süchten aufgebaut werden.

Schwerpunkt des GÖG-Kompetenzzentrums Sucht liegt in der anwendungsorientierten Forschung in den Bereichen Epidemiologie und Maßnahmenanalyse. Mit der kontinuierlichen Dokumentation suchtrelevanter Daten nimmt das Kompetenzzentrum eine zentrale Stelle für empirische Forschung und strategische Entwicklung ein. Zudem liefert die ganzheitliche Betrachtungsweise der Suchtproblematik weitere Erkenntnisse gegenüber einem jeweils substanzspezifischen Zugang.

Die Gesundheit Österreich GmbH bietet mit ihren unterschiedlichen Arbeitsfeldern (z. B. psychosoziale Gesundheit, Frühe Hilfen) und ihrer federführenden Rolle in "Gesundheit in allen Politikfeldern" (HiAP) sowie der Begleitung der Rahmen-Gesundheitsziele ein ideales Umfeld, die Suchtproblematik aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

Wissenschaftliche Grundlagen werden erarbeitet bzw. für die Politik aufbereitet und ein Beitrag zur Strategieentwicklung geleistet. Weitere wichtige Aspekte sind das Vernetzen von internationalen und österreichischen Expertinnen und Experten, die Durchführung sektorenübergreifender Projekte (z. B. suchtgefährdete Jugendliche und Arbeitsmarkt) und die Platzierung wichtiger Themen (z. B. Hepatitis C bei Opioidabhängigen, Prophylaxe von tödlichen Überdosierungen etc.).

Die zentralen österreichspezifischen Aufgaben umfassen die Erstellung des jährlichen Berichts zur Drogensituation in Österreich
Bericht zur Drogensituation in Österreich 2015Bericht zur Drogensituation in Österreich 2015,

eines Berichts zur Alkoholsituation in Österreich 
bullet_pfeil.gif Handbuch Alkohol – Österreich, Band 1: Statistiken und Berechnungsgrundlagen,

des Epidemiologieberichts Drogen Epidemiologiebericht Drogen 2015Epidemiologiebericht Drogen 2015,

einen Überblick über alkoholbezogenen gesetzliche Bestimmungen
( Handbuch Alkohol – Österreich, Band 3: Gesetzliche Grundlagen),

einen Überblick über die Entwicklung der Tabaksituation in Österreich 
bullet_pfeil.gif Artikel zur Entwicklung der Raucherzahlen,

die Wartung des bullet_pfeil.gif Suchthilfekompass,

die Publikation der Alkoholbehandlungseinrichtungen in Österreich
bullet_pfeil.gif Handbuch Alkohol – Österreich, Band 2: Einrichtungen 2015,

die Umsetzung und Wartung des Behandlungsberichtswesens im Drogenbereich bullet_pfeil.gif DOKLI

die Analyse der drogenbezogenen Todesfälle Drogenbezogene TodesfälleDrogenbezogene Todesfälle 

und die Koordination des Informations- und Frühwarnsystems
Early Warning System (EWS)Early Warning System (EWS) bezüglich neuer psychoaktiver Substanzen.

Auch Projekte im Auftrag der Europäischen Kommission oder im Auftrag der Länder sind Teil der Arbeit.

Kontakt: Martin Busch, Marion Weigl, Alfred Uhl


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Österreichische Diabetes-Strategie. Online-Konsultation zu Handlungsempfehlungen aus sechs Wirkungszielen mehrmehr


Europäischer Drogenbericht 2016 der EMCDDA. am 31. Mai 2016 erschienen mehrmehr


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Nationaler Aktionsplan seltene Erkrankungen, NAP.se. Soeben erschienen mehrmehr



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