Psychosoziale Versorgung

Beschäftigte im Alten- und Behindertenbereich


Die österreichische Pflegevorsorge zielt darauf ab, pflegebedürftigen Menschen eine selbstbestimmte und bedürfnisorientierte Lebensführung zu ermöglichen. Das 1993 eingeführte Pflegegeld ist eine Sozialleistung zur pauschalierten Abgeltung des Mehraufwandes, um pflegebedürftigen Personen damit die notwendige Betreuung und Hilfe zu sichern.

Das Gewähren ausreichender und hochwertiger Betreuungs- und Hilfeleistungen stellt angesichts der demografischen Entwicklung eine Herausforderung dar. Der Sektor Pflege und Betreuung hat bereits in der Vergangenheit eine bedeutende Rolle auf dem Arbeitsmarkt eingenommen und wird auch zukünftig vermehrt Beschäftigungsmöglichkeiten bieten.

Die GÖG/ÖBIG beobachtet die Beschäftigtenzahlen im Bereich Pflege und Betreuung und ihre Entwicklung bereits seit Einführung des Pflegegeldes und dokumentierte die Ergebnisse bisher in drei Studien. Seit Einführung des Pflegegeldes waren in der Altenbetreuung starke Personalzuwächse zu verzeichnen (1993–2006). Parallel zum quantitativen Anstieg wurde in diesem Zeitraum auch ein Trend in Richtung Höherqualifizierung der Pflege- und Betreuungspersonen beobachtet.

Kontakt: Claudia Nemeth

Aktuelles & Veranstaltungen

Neuerscheinung: Finanzierung von Psychotherapie und Psychopharmaka. Der Bericht zur aktuellen Versorgung mit Psychotherapie, die ganz oder teilweise von den Sozialversicherungsträgern finanziert wird, ist soeben publiziert worden. mehrmehr


Tagungsband »UbG aktuell« online. Anlässlich der Novellierung des Unterbringungsgesetzes (UbG) wurde im Oktober 2009 eine Tagung ausgerichtet. mehrmehr



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