Die Ergebnisse und Theorien der Gesundheitsförderungs-Forschung (GFF) bilden das Fundament für die Praxis der Gesundheitsförderung und somit auch für politische Entscheidungsträger, die gesundheitsfördernde Initiativen in Gang setzen. GFF trägt bei zur Weiterentwicklung von Methoden und Instrumenten der Gesundheitsförderung. Sie wirft Fragen auf und liefert Erkenntnisse zu Strukturen und Prozessen, die Einfluss auf Gesundheit und Krankheit haben. GFF untersucht nicht nur Qualität und Wirkungsweise aktueller Strategien, Programme und Projekte, sondern dient auch als Impulsgeber und Motor für Innovationen.
Dem gesetzlichen Auftrag folgend, unterstützt der FGÖ anwendungsorientierte Forschungsprojekte zur Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Grundlagen und Instrumente im Bereich der Gesundheitsförderung und Primärprävention mit umfassendem Gesundheitsbegriff. Seit Anfang 2008 werden Forschungsprojekte durch den FGÖ nicht mehr wie bisher im Rahmen der Projektförderung teilfinanziert, sondern gezielt beauftragt oder ausgeschrieben und zu hundert Prozent finanziert; zuvor sind viele Forschungsprojekte an der mangelnden Restfinanzierung gescheitert. Auf diese Weise sollen mehr Projekte als bisher umgesetzt werden, wobei diese sich verstärkt an den Strategien und somit am Arbeitsprogramm des FGÖ zu orientieren haben. Investitionen in den Evidence-Practice-Transfer und die Wissensverbreitung sollen für rasche Umsetzung in der Praxis sorgen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der GFF-Projekte werden von Geschäftsstelle, Fachbeirat und Kuratorium des FGÖ unter Einbindung externer Kooperationspartner/innen festgelegt. Für die Jahre 2008 und 2009 sind das die Themenfelder Wirksamkeitsforschung und Strategieentwicklung.
Kontakt: Gerlinde Rohrauer-Näf
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