Rund 890.000 Österreicherinnen und Österreicher gelten als armutsgefährdet und ein Drittel davon als armutsbetroffen. Frauen sind dabei häufiger als Männer von Armut betroffen und durch diverse Mehrfachbelastungen (Beruf, Kinder, Haushalt, Altenbetreuung) einem hohen physischen und psychischen Druck ausgesetzt, der wiederum ein erhöhtes Erkrankungsrisiko nach sich zieht.
Frühere ÖBIG-Untersuchungen und auch andere Studien bestätigen, dass Frauen aus verschiedenen sozialen Schichten Gesundheitsleistungen in unterschiedlichem Ausmaß in Anspruch nehmen. In der Folge führte das ÖBIG vertiefende Studien zum Thema Frauengesundheit durch. In der Expertise
Frauen und Gesundheitseinrichtungen (2002) wurden spezifische Erkrankungen und die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen analysiert, und zwar am Beispiel des Gesundheitshandelns von Alleinerzieherinnen.
Im Jahr 2002 wurde das Projekt »Armutsbetroffene Frauen in Österreich« fortgesetzt mit dem Fokus auf einer Beschreibung der Zusammenhänge zwischen gesellschaftlich determiniertem Gesundheitsverhalten und dem Erkrankungsrisiko von Frauen;
Gesundheit und Erkrankungsrisiko (2003).
Kontakt: Barbara Schleicher, Claudia Habl
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Frühwarnsystem. Die aktuellen Warnungen des europäischen und des österreichischen Drogen-Frühwarnsystems sind online verfügbar. mehr
Fachtagung Zahnstatus. 21. 11. 2011, Wien. mehr

